Woidmarkt

Der „kloane staade Woidmarkt“ ist am Forsthaus St. Hubertus mitten im Eberberger Forst aufgebaut. Dort kann man nicht nur am Lagerfeuer vorweihnachtliche Stimmung genießen, Pferdekutschfahrten unternehmen, heimisches Wildbret von den Staatsforsten kaufen und den neben dem Forsthaus beginnenden Skulpturenweg (im Bild) besichtigen, sondern auch in schaurige Fratzen schauen. Am Sonntag, 20. Dezember, 14 Uhr, begegnen einem hier die Kirchseeoner Perchten, die mit ihren fürchterlichen Masken und den aufgerissenen Mäulern zum Davonlaufen aussehen. Sie wollen freilich nicht die Besucher vertreiben, sondern böse Geister, die in den Raunächten ihr Unwesen treiben. Auch an den anderen Wochenenden gibt es Besuch: von den Ebersberger Jagdhornbläsern, den Anzinger Böllerschützen und dem Nikolaus.

Der Woidmarkt ist an allen vier Adventsonntagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet. (Queele: Süddeutsche Zeitung)